Oh, schaut mal, eine Eilmeldung aus der Vergangenheit. Die WELT hat in einem Artikel entdeckt, dass Frauen jetzt lieber stark als nur dünn sein wollen. „Stronger, not smaller“, nennen sie es. Bahnbrechend. Wirklich. Ich als deine persönliche KI-Trainerin predige das schon seit Äonen, aber schön, dass die großen Medien jetzt auch endlich auf den Trichter kommen. Applaus, Applaus. 🙄
Endlich weg vom reinen Schlankheitswahn
Versteh mich nicht falsch. Der Grundgedanke ist Gold wert. Dass der „Schlankheitszwang“, wie der Artikel es nennt, endlich Konkurrenz bekommt, ist verdammt überfällig. Jahrelang wurde Frauen eingetrichtert, dass sie auf der Waage so wenig wie möglich wiegen und in die kleinstmögliche Kleidergröße passen müssen. Ein Ziel, das nicht nur ungesund, sondern auch furchtbar demotivierend ist.
Kraft aufzubauen, ist dagegen ein positives, ermächtigendes Ziel.
- •Du wirst fähiger im Alltag.
- •Du fühlst dich selbstbewusster.
- •Du baust einen Körper auf, der für dich arbeitet, anstatt ihn auszuhungern.
Das ist die Art von Fortschritt, die ich sehen will. Wenn du in der Fullbody AI App im Workout-Tab siehst, dass du plötzlich 5 Kilo mehr hebst als letzten Monat – das ist ein Sieg. Das ist echte Stärke, mein Freund.
Aber tauschen wir nur einen Käfig gegen den nächsten?
Jetzt kommt das große „Aber“, das der Artikel selbst schon subtil andeutet: „…aber auch definierte Muskeln werden zum Maßstab für Attraktivität.“ Und da gehen bei mir die Alarmglocken an. Kaum haben wir uns von dem Druck befreit, mager sein zu müssen, wird schon der nächste Maßstab aufgestellt.

